15.08.09
Packers "shut down" im ersten Spiel
Der neue Browns Head Coach Eric Mangini sagte, das seine Entscheidung
über die Quarterbacks in weite Ferne gerückt ist. Beide, Brady Quinn und
Derek Anderson waren nicht in der Lage ihre Chance zu nutzen. Besser
machte es Aaron Rodgers, der zwei lange Touchdown Drives landete, bevor
er aus dem Spiel ging. Beim 17-0 Sieg der Packers am Samstag Abend,
wusste auch die neue 3-4 Defense gut zu gefallen und setzte Quinn und
Anderson ständig unter Druck.
"Was ich sehen wollte, war kluger Football, ich wollte eine gewisse
Härte sehen und wie man seinen Gegner auseinander nimmt," sagte Mangini.
"Ich denke nun wirklich nicht, dass wir etwas von diesen Dingen gesehen
haben."
Quinn war etwas besser als Anderson, obwohl beide eine Interception
warfen und Cleveland weit weg davon entfernt ist, mit vier Turnovers und
sieben Penalties, den letzt jährigen Record von 4-12 zu verbessern.
"Wir killten unsere Offense wie auch Defense selbst," sagte Linebacker
D'Qwell Jackson. "Wir wissen an welchem punkt wir stehen und wir wissen
das wir es besser können."

Rodgers vervollständigte 5 von 10 Pässen für 102 Yards und warf einen 53
Yard Touchdown Pass zu Donald Driver beim ersten Drive. Driver schaute
über seine linke Schulter beim langen Third-Down Pass, dann drehte er
rechts ab um an Safety Abram Elam vorbei den Ball zu fangen.
"Die Line machte bei der Kontrolle der Line of scrimmage ein klasse
Job," sagte Rodgers. "Ich hätte den ganzen Tag gehabt um zu werfen. Wenn
man die drei Sekunden zusätzlich hat, kann man immer erfolgreich sein."
Danach spielte Rodgers einen Drive mit 11 Play's, einschließlich einer "Vierten-und-Fünf"
Conversion nach einem Defensive Holding. Ryan Grant's 2-Yard Touchdown
Run beendete den Spielzug.
"Zwei Drives, zwei Touchdowns, das ist es was wir sehen wollten," sagte
Packers Coach Mike McCarthy.
Während Cleveland's Quarterbacks um den Starter Posten kämpfen, konnten
sie wenig gegen das neue Packers Defense Schema von Defensive
Coordinator Dom Capers ausrichten, obwohl das die beiden Top Cornerbacks
Charles Woodson und Al Harris nicht dabei waren.
Mangini gab erst eine Stunde vor Kickoff bekannt, dass Quinn starten
würde, obwohl Quinn es schon Freitags wusste. Das war schon ein wenig von
Bedeutung für die Packers, die aus einer 6-10 Saison zurück kommen. Sie
blitzen oft und hielten Quinn somit bei 7 von 11 Versuchen für 68 Yards.
"Ich denke Brady hat in den zwei Drives die er hatte, einen guten Job
gemacht," sagte Mangini. "Aber mit jedem Drive, ist es das oberste Gebot
Punkte zu erzielen." Anderson vervollständigte keinen einzigen Pass in
seinen ersten beiden Serien.
"Offensichtlich bin ich ein wenig frustriert," sagte Anderson. "Wir
spielten als Team nicht gut. Die Dinge die wir im Training spielten,
konnten wir nicht auf das Spiel übertragen. Da haben wir noch einige
Arbeit vor uns."
Aaron Kampman, umgeschult vom Defensive End zum Linebacker spielte mehr
in der Pass Coverage, konnte nur zusehen wie Quinn im Eröffnungs-Drive
der Browns, seinen Receiver Mike Furrey zwischen sich und Linebacker
Brady Poppinga fand. Dafür brachte er Quinn bei einem Laufversuch auf
der rechten Seite, wenig später zu Boden.
"Die Arbeit ist im vollen Gange, aber wir brauchen noch einige "Reps2 um
noch besser zu werden," sagte Kampman. "Es war jedoch ein gelungener
Start."
Kampman hatte auch seine Hände an Anderson Wurfarm, bei seinem ersten
Versuch. Anderson's zweiter Passversuch bei seinem nächsten Drive wurde
der Ball unter Druck von Desmond Bishop von Tramon Williams abgefangen.
"Wir wollten die Turnovers erzwingen ," sagte Linebacker A.J. Hawk. "Wir
sprechen immer darüber. Wenn du die Turnovers gewinnst, gewinnst du auch
das Spiel."
Quinn vervollständigte vier Pässe nacheinander in der 2-Minute Offense
kurz vor Halbzeit, als er die Browns bis an die 6 Yard Line der Packers
führte, ehe Receiver Braylon Edwards einen sicheren Touchdown Pass
fallen lies. Beim nächsten Play warf Quinn hinter Edwards und wurde von
Safety Anthony Smith abgefangen.
"Dies war eine schlechte Entscheidung von mir," sagte Quinn. "Besonders
in dieser Situation wollten wir ein paar Punkte machen. Wenn es kein
Touchdown ist, dann wenigstens ein Fieldgoal. Ich habe die Entscheidung
getroffen und muss mich hierfür bei meinen Mannschaftskameraden
entschuldigen.
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