..::: Erster Titel für die Green Bay Packers :::..
Im Profi-Football in
den USA begann 1966 eine neue Ära. In einer Serie von geheimen
Treffen im Frühjahr beschlossen die NFL und die konkurrierende
AFL, sich zusammenzuschließen. Der Zusammenschluss wurde letztlich
zwar erst mit der Saison 1970 vollzogen, aber ab der Saison 1966
trug man ein gemeinsames Finale, das AFL-NFL World Championship
Game, das zwei Jahre später in Super Bowl umbenannt wurde,
aus.
Im AFL-NFL World Championship Game standen sich am 15. Januar
1967 im Memorial Coliseum in Los Angeles die Green Bay Packers und
die Kansas City Chiefs gegenüber. Die Packers hatten ihren
NFL-Titel mit einem 34:27 bei den Dallas Cowboys verteidigt, die
Chiefs hatten im AFL Championship Game bei den Buffalo Bills mit
31:7 gewonnen. Das Spiel in Los Angeles war nur eine Halbzeit
lang spannend. Green Bay war zeimal in Führung gegangen (mit
7:0 und 14:7) und führte zur Pause mit 14:10. Der Durchruch
gelang in den Anfangsminuten des dritten Viertels. Ein 50-Yard-Interception-Return
von S Willie Wood führte zum 21:10 durch RB Elijah Pitts knapp
zweieinhalb Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit.
Herausragende Akteure im starken Angriff der Packers waren QB
Bart Starr (250 Pass-Yards, zwei Touchdown-Pässe) und WR Max
McGee (sieben Fänge, 138 Yards, zwei Touchdowns).
Super Bowl I
Green Bay 35, Kansas City 10
Memorial Coliseum
Los Angeles, California
January 15, 1967
Attendance: 61,946
MVP: Bart Starr, QB, Green Bay